Das Splitter-Redesign

Vor gut einem Jahr habe ich als neuer Splitter-Chefredakteur die Arbeit von vielen, vielen Vorgängern über den Haufen geworfen und – gemeinsam mit unserer Layouterin Daniela – ein neues Layout für den Splitter entworfen. Ich hatte Ambitionen, den Arbeitsteil der Redaktion zu stärken, den Splitter insgesamt noch interessanter, lesbarer zu machen.

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Ich begann mit dem Cover, das so schon seit Jahrzehnten aussah und leicht aus der Mode gekommen war. Ich gab die Möglichkeit, eine Titelgeschichte auf dem Cover zu installieren. Außerdem sollte das Logo mehr Charakter bekommen. Zurecht wurde ich kritisiert, dass dich dafür bei mir selbst geklaut hatte – beim Logo von Pfadix.de.

Überhaupt wollte ich den Charakter der Bilder stärken. Pfadfinden produziert so schöne Bilder, die im Splitter aber oft flach und charakterlos aussahen. Daniela schlug einige Bildbearbeitungsmethoden vor, die standardmäßig über die Bilder laufen sollten. Etwas mehr Kontrast und eine stärkere Sättigung taten’s da schon.

Der Innenteil bekam mit Garamond eine Serifenschrift, das Corporate Design wurde mit den Farben und dem Charakteristischen 12°-Winkel mit eingebunden und die Texte bekamen Einstiegshilfen.

Die Texte sollten Einschübe und Vorspänne erhalten. Sie wurden ja nicht von ausgebildeten Redakteuren geschrieben, und so verschwanden oft die Schmankerl in einem Nebensatz. Die konnten nun dort auch bleiben, zu viel wollte ich den Textern nicht ins Handwerk pfuschen, aber sie konnten die Aufmerksamkeit nun trotzdem auf den Text ziehen.

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Und eine Kleinigkeit hatte ich versucht einzuführen: Die Interviews ohne Worte sind stets das, was ich im SZ-Magazin am liebsten lese. Wieso sollte das nicht auch in unserer Landeszeitschrift funktionieren?

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So leid es mir tat, dies waren wohl die einzigen Dinge die ich dem Splitter verschaffen konnte. Schon nach nur drei Ausgaben musste ich die Splitter-Redaktion aufgeben und Arbeiten nachgehen, die mir mein Studium finanzieren.

Trotzdem war das Redesign des Splitters eine der spannendsten Aufgaben, die ich bis jetzt gemacht habe. Und ich bin froh darum. Danke, RPS, dass ihr mich das habt machen lassen.

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